Die Mitgliederversammlung wurde von der Gruppe „ Get fat “ der Musikschule Bad Dürkheim eröffnet. Der Vorsitzende Jürgen Hurrle bedankte sich auch im Namen der Anwesenden bei den jugendlichen Ensemblemitgliedern für die ansprechende musikalische Eröffnung und begrüßt die Teilnehmenden der Mitgliederversammlung. Insbesondere hieß er Herrn Manfred Geis (Kulturpolitischer Sprecher der SPDLandtagsfraktion), Frau Ruth Ratter (Kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen), den gastgebenden Bürgermeister der Stadt Bad Dürkheim Herrn Wolfgang Lutz, die Kulturdezernentin der Stadt Bad Dürkheim Frau Heidi Langensiepen, sowie den Leiter der Musikschule Bad Dürkheim Herrn Frank Metzger willkommen, dem er gleichzeitig für die Vorbereitung der Mitgliederversammlung dankte. Darüber hinaus begrüßte er von Seiten der Trägervertreter Frau Bürgermeisterin Magin, für den Landkreistag Herrn Harald Pitzer, sowie als Vorsitzende der Landes- und Bundeselternvertretung Frau Sybille Gräfin von Strachwitz. Als Gäste nahmen Frau Nicolin und Herr Schäfer von der Firma „Notafina“ an der Versammlung teil, die ebenfalls besonders begrüßt wurden. In seinem Grußwort führte Bürgermeister Lutz aus, dass die örtliche Musikschule vor Ort fest etabliert ist.
Die politischen Gremien stehen voll und ganz hinter der Einrichtung. Zu den Großereignissen zählen die Bad Dürkheimer Orchestertage in den Osterferien, an denen Schüler aus der ganzen Region teilnehmen. Die Kulturpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen, Frau Ratter, stellte in ihrem Grußwort die Große Bedeutung von Musik als Kommunikationsform und verbindendes Element heraus. Dabei komme den Musikschulen als Einrichtung der Musikerziehung und der musikalischen Bildung hohe Bedeutung zu. Gleichzeitig gelte es, die Zusammenarbeit mit Kita´s und Schulen weiter auszubauen, auch wenn die finanziellen Möglichkeiten beschränkt seien. Wichtig sei es, dass sich die Musikschulen im Ganztagesbetrieb der Schulen ihren Platz eroberten. Sie habe anhand der verschiedenen Flyer des Landesverbandes der Musikschulen einen umfangreichen Eindruck bekommen, was Musikschulen alles leisteten. Sie dankt für die große Bildungsaufgabe, die seitens der Musikschulen wahrgenommen wird. Der Kulturpolitische Sprecher der Landtagsfraktion der SPD Herr Manfred Geis sieht eine über die Parteigrenzen hinausgehende Einigkeit hinsichtlich der Bedeutung der Musikschularbeit. Gerade in Zeiten, in denen gelegentlich die Frage gestellt würde, ob Musikschularbeit nötig sei, sei es umso wichtiger, Selbstbewußtsein und Präsenz zu zeigen. Hier sei der LVdM ein Beispiel für gute Lobby-Arbeit. So sei es auch in Zukunft notwendig, bemerkbar zu bleiben, und mit Hartnäckigkeit die Ziele des Landesverbandes weiter zu verfolgen. Nach den politischen Grußworten gab der Vorsitzende einen Überblick über die umfangreichen Terminwahrnehmungen des Vorstandes: insgesamt 25 Treffen, Gespräche, Sitzungen, und Veranstaltungen.
Seit der letzten Mitgliederversammlung fanden drei Vorstandssitzungen statt, davon zwei mit Beteiligung der Regionalsprecher. Zu den Terminwahrnehmungen zählen die Teilnahme an der Hauptarbeitstagung des VdM, der Sitzung des Bundesvorstandes VdM, der Kongresskommision, der Geschäftsführerkonferenz sowie der Arbeitstagung des VdM Saar.
Ebenso fand sich wiederholt die Zukunftswerkstatt zusammen. Herr Hurrle informierte, dass die Leitung der Zukunftswerkstatt an Christoph Utz übertragen wurde. Er dankt dem Ehrenvorsitzenden des LVdM Herrn Wolfgang Schmidt-Köngernheim für seine verdienstvolle Arbeit der langjährigen Leitung der Zukunftswerkstatt. Die Mitgliederversammlung dankt Herrn Schmidt-Köngernheim mit anhaltendem Applaus. Darüber hinaus tagte der Arbeitskreis der Musikhochschule Mainz und der Musikschulen der Region, es gab eine Sitzung zur Vorbreitung des Parlamentarischen Abends, sowie eine Sitzung mit den Präsidenten der Chorverbände in Rheinland-Pfalz und dem Landesmusikverband. Darüber hinaus fanden im Rahmen der Runden Tische insgesamt fünf Sitzungen statt.
Die Teilnahme am Rheinland-Pfalz-Tag und an der Bundesgartenschau verlief sehr erfolgreich. Der Verlauf der Arbeitstagung in Vallendar, bei der das Thema Kooperationen im Mittelpunkt stand, ist ebenfalls positiv zu bewerten.
Dem Gemeinschaftsprojekt „Der unbekannte Krieg“ wurde der BKM Preis verliehen. Den Beteiligten, stellvertretend dem Leiter der KMS Rhein – Hunsrück, Peter Schulz, wurde Dank und Anerkennung ausgesprochen.
Der erste Musikschulkongress in Rheinland-Pfalz im Mai 2011 wurde sehr erfolgreich durchgeführt. Die Tatsache, dass Rheinland-Pfalz als Bundesland für den Kongress „Musikschule – Bildung mit Zukunft“ ausgewählt wurde, wertet der Vorsitzende auch als Anerkennung der bisherigen Arbeit des Landesverbandes. Die klaren bekennenden Worte des Ministerpräsidenten Kurt Beck zur Eröffnung des Musikschulkongresses im Hinblick auf die Musikschularbeit wurden allgemein sehr positiv aufgenommen.
Zwischenzeitlich hat der Vorstand mit den Landtagsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90 / Die Grünen Gespräche geführt und die Notwendigkeit angesprochen, dass die Landeszuschüsse zumindest in Anlehnung an die Tariferhöhungen angehoben werden müssten. Eine Umfrage unter den Mitgliedsschulen im Landesverband hat ergeben, dass neben den 42.000 Schülerinnen und Schülern inzwischen zusätzlich rund 12.000 Kinder und Jugendliche durch die Musikschulen in Kooperationen mit Kita´s und Schulen erreicht werden.
Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden stellten Frau Nicolin und Herr Schäfer die Notenplattform „notafina“ vor, die die Möglichkeit bietet, Notenmaterial via Internet herunter zu laden. Die Plattform ist offen für alle Verlage und Anbieter und kompatibel für das Format PDF. Die Kosten für das Herunterladen werden von den Verlagspartnern festgelegt, wobei die Bezahlung im Onlineverfahren erfolgt. Nach dem Kauf ist ein personalisierter Ausdruck möglich. Dieser ist mit einem „digitalen Wasserzeichen“ versehen, um eine illegale Vervielfältigung im Netz auszuschließen. Die Verlage werden seitens „notafina“ angesprochen, ihr Notenmaterial zunehmend zu digitalisieren. Dabei wird auch angestrebt, das Notenmaterial von Einzelstimmen verfügbar zu machen.
Zum Schluss informierte der Vorsitzende über Personaländerungen in verschiedenen Musikschulen:
