
v.l.n.r: Landtagspräsident Joachim Mertes, Präsident des Landesmusikrat Christoph-Hellmut Mahling, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Ministerpräsident Kurt Beck
Unter dem Motto „Musikkultur – Bildung mit Zukunft“ fand am 10.11.2011 ein Parlamentarischer Abend im Wappensaal des Rheinland-Pfälzischen Landtages statt. Eingeladen hatten dazu der Landesmusikrat RLP, der Landesmusikverband RLP, die drei Chorverbände des Landes und der Landesverband der Musikschulen in RLP, der die Organisation des Abends übernommen hatte.
Der Einladung gefolgt waren mehr als 80 Gäste aus den genannten Verbänden, der Politik, darunter der Landtagspräsident Joachim Mertes und der Ministerpräsident Kurt Beck, zahlreiche Abgeordnete des Landtages und Vertreter der Ministerien. „Kooperationen und Vernetzungen sind im Bereich der Kultur und der kulturellen Bildung überlebensnotwendig“, so Jürgen Hurrle, Vorsitzender des LVdM in RLP, in seiner Begrüßung. „Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir mehr erreichen und gemeinsam werden wir besser wahrgenommen.“ Dass es gemeinsam besser geht, kam auch musikalisch zum Ausdruck. Der Abend wurde musikalisch mitgestaltet von der STOMP-AG des Gymnasiums Mainz-Gonsenheim und des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz; dem Jungen Chor Koblenz der städtischen Musikschule Koblenz und dem Kreis-Chorverband Koblenz; dem Schlagzeugensemble des Kreismusikverbandes an der Musikschule des Landkreises Wittlich, sowie dem Blechbläserquintett FASS BRASS der Stadtkapelle Landau.
„Allein schon die Mitgliederzahlen in den einzelnen Verbänden zeigen die Bedeutung der Musikkultur in RLP“, so Hurrle. „Und sie fordern die Landes- und Kommunalpolitik heraus, diese gelebte Musikkultur weiter zu fördern und zu stärken, gerade auch in schlechten finanziellen Zeiten.“
„Musikkultur – Bildung mit Zukunft“ lautete das Thema des Vortrags des Abends, den Prof. Dr. Oliver Scheytt hielt. Darin betonte er (übereinstimmend mit den Verbänden) die Wichtigkeit musikalischer und kultureller Jugendarbeit und die Notwendigkeit der politischen Unterstützung. Die musikalische Vielfalt und die Mitwirkung an dieser sei kein privater Luxus, sondern ein unschätzbarer Beitrag zum positiven Lebensklima in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Bleibt zu hoffen, dass die anwesenden Vertreter des Landtages diese Worte bei ihren derzeit anstehenden Haushaltsberatungen berücksichtigen.
