Ein Gewinn für die Koblenzer Musikschule sei Thomas Anders, stellte der Musikschulleiter Hans-Peter Lörsch fest, der ein Treffen mit dem Künstler in Koblenz organisiert hatte. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Musikschulen in Rheinland-Pfalz, Jürgen Hurrle, ließ es sich nicht nehmen, persönlich nach Koblenz zu reisen, um auch einmal die Meinung von so hochrangigen Personen über die Bedeutung der Musikschule zu erfahren.
Thomas Anders, der sich bereits seit vielen Jahren für die Musikschule in Koblenz engagiert, betont, dass die Musikschulen immer wichtiger werden in der heutigen Gesellschaft. Jedes Kind, das sich in einer Musikschule bewege, sei ein Gewinn für die Gesellschaft und für ein Kind sei dies ein wertvoller Freizeitwert. Wer sich bereits in der Jugend mit der Musik beschäftige, habe eine andere Sichtweite der Dinge, davon ist der Musikexperte überzeugt, „denn die Musik ist ein Stück Bildung“, ist Thomas Anders sicher.
Einen Appell wolle er an die Politik richten, bei ihren Entscheidungen nicht nur von Wahl zu Wahl, sondern auch an unsere Jugend zu denken, die ein wichtiger Bestandteil in der zukünftigen Gesellschaft sein werde. Es sei nun einmal ein Wandel da, so dass es künftig so sein werde, dass die Wohlhabenden die weniger Wohlhabenden unterstützen müssen. Dazu habe Jeder die Möglichkeit. So unterstütze er im Rahmen seiner Schirmherrschaft zum Beispiel schon seit vielen Jahren den Koblenzer Kinderschutzbund. Sein monatliches Kindergeld, welches er vom Staat für seinen Sohn Alexander Mick erhält, geht automatisch an diese Organisation, was er mit viel Freude tut. Schließlich spüre er dies finanziell nicht, den Ärmeren könne man aber damit helfen. Er habe großes Glück gehabt, dass er Karriere in der Musik machen konnte, denn dies sei nicht Jedem vergönnt. Daher sei er auch in besonderer Weise der Musikschule in Koblenz sehr verbunden.
Mit dem Rock-Pop-Jazz-Band-Kontest für Musikschulbands „Music-Power“, den der Landesverband der Musikschulen mit seinen 42 öffentlichen Musikschulen bereits zum Dritten Mal durchführt, hofft Thomas Anders, dass die Musikschulen einen ganz anderen Fokus bekommen. Die Musik soll einen anderen Stellenwert erreichen. In der Vergangenheit sei alles sehr brav gewesen. „Die Musik muss modern und ansprechend werden“, ohne die klassische Richtung zu vernachlässigen. Mit der neuen Richtung wolle man neue Impulse geben. Für die Musikbranche sei dies eine große Chance, diesen Gedanken müsse man allerdings in die Bevölkerung hinaustragen, damit die Musikschulen eine breitere Basis erhalten.
„Für ihre Vorhaben brauchen die Musikschulen Lobbyisten. Und hier ist die Politik gefragt, die diesen Teil unserer Gesellschaft unterstützen sollte“, ist Thomas Anders fest überzeugt. Bei der Frage vom Koblenzer Musikschulleiter Hans-Peter Lörsch, ob er auch in den nächsten Jahren mit der Unterstützung des Musikexperten rechnen könne, wurde er nicht enttäuscht, dessen weiteres Engagement er sich sicher sein kann. Denn auch Thomas Anders Sohn besucht die Musikschule in Koblenz, wo er regelmäßig Klavierunterricht erhält. Als Resümee des Gespräches stellt Landesvorsitzender Jürgen Hurrle fest, dass man stolz sein könne, ein solches Zugpferd wie Thomas Anders in einer Musikschule zu haben.
